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Hinter den Kulissen mit Marinus: TMS in der Cloud
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Hinter den Kulissen mit Marinus: TMS in der Cloud

Zeit, die größten Mythen über ein TMS in der Cloud aus der Welt zu schaffen. Marinus Brink erklärt, wie es wirklich ist und warum die Cloud sogar notwendig ist.

Hinter den Kulissen mit Marinus: TMS in der Cloud

Es ist Zeit! Höchste Zeit, die größten Mythen über ein TMS in der Cloud aus der Welt zu schaffen. Ein für alle Mal. Denn wie oft sprechen wir mit Unternehmern aus der Transport- und Logistikbranche, die falsche Informationen erhalten haben. Und denen mit Schauergeschichten Angst gemacht wird.

Wer erzählt sie? Softwareentwickler, Berater oder Projektmanager ohne fundiertes Wissen über Cloud-Technologie. Die Folge? Unternehmer, die zu Unrecht misstrauisch gegenüber dem Arbeiten in der Cloud werden. Zumindest, wenn es um ein TMS geht. Denn das Arbeiten mit Cloud-Anwendungen für Buchhaltung, Videokonferenzen oder Online-Banking? Das ist die normalste Sache der Welt.

Filogic-Mitgründer und technischer Direktor Marinus Brink fegt all diese Erfindungen mit einem Schlag vom Tisch. In diesem Interview lesen Sie, wie es wirklich ist. Und Sie entdecken, warum ein TMS in der Cloud für Ihr Unternehmen sogar notwendig ist!

Was sind Mythen über ein TMS in der Cloud?

Marinus: ‘Die meisten Schauergeschichten drehen sich um die Flexibilität und Leistung eines TMS in der Cloud. So geht das Gerücht um, dass die Cloud es schwierig macht, generische oder kundenspezifische Funktionen hinzuzufügen. Und wissen Sie, was so auffällig ist? Dass das von Unternehmen kommt, die sich dafür entscheiden, ihre Software nicht in der Cloud zu entwickeln. Einfach weil sie zu wenig darüber wissen.

Aber was mich persönlich am meisten frustriert, ist, dass das Gegenteil der Fall ist. Die Cloud macht es gerade einfacher, Funktionen hinzuzufügen. Wir erneuern unser TMS kontinuierlich! Weil unsere Software cloudbasiert ist, können wir laufend Änderungen in Produktion bringen.

Ein weiterer Mythos besagt, dass die Leistung eines TMS in der Cloud unter Druck geraten kann. Vor Kurzem sprach ich mit einem Unternehmer, der befürchtete, dass die Software bei zu vielen Aufträgen oder Nutzern nicht funktioniert. Er fragte sich, ob sein Unternehmen nicht zu viel Transport für die Cloud abwickelt. Das bestätigt, wie viele Unwahrheiten verbreitet werden. Eine Cloud-Anwendung läuft gerade unter Druck zu Höchstform auf, denn man kann auf verschiedene Weise skalieren.’

Wie skalierbar ist das Filogic OpenTMS?

‘Zur Sicherheit erkläre ich zuerst, was wir damit meinen. Ein skalierbares TMS kann schnelle Veränderungen der Arbeitslast verarbeiten, sodass die Leistung nicht unter Druck gerät. Unsere Cloud-Plattform besteht aus Hunderten sogenannter Micro-Services, die jeweils für einen bestimmten Aspekt zuständig sind.

So gibt es zum Beispiel Micro-Services für das Abrufen einer Liste von Kennzeichen, für das Speichern eines Transportauftrags und für das Berechnen von ETAs. Jeder Micro-Service hat nur eine einzige Verantwortung. Dadurch können wir jeden Plattformbestandteil anpassen, ohne dass dies Auswirkungen auf den Rest hat. Dies nennt man auch ‘vertikales Skalieren’.

Außerdem können wir einen Micro-Service einzeln überwachen. Unsere Plattform läuft nämlich auf Kubernetes-Technologie, die kontinuierlich alle Bestandteile im Blick behält. Droht die Antwortzeit oder die Zahl der Aufträge zu hoch zu werden? Oder ist der Arbeitsspeicher fast voll? Dann startet die Technik automatisch eine neue Instanz des Micro-Service. In Kubernetes heißt das ein ‘POD’. Die hohe Arbeitslast wird auf einen oder mehrere PODs verteilt, wodurch das Funktionieren des TMS garantiert ist.’

Können Sie Praxisbeispiele nennen?

‘Aber sicher. Bei den meisten Transport- oder Logistikunternehmen werden morgens alle Aufträge erfasst und große Dateien importiert. Dieser Plattformbestandteil ist um diese Zeit also stark ausgelastet. Deshalb skalieren wir automatisch mit ein paar zusätzlichen PODs hoch. Aber nachmittags? Dann sind alle Aufträge verarbeitet, und es wird in der Tourenplanung voll. Nun, dann skalieren wir den einen herunter und den anderen hoch!

Es spielt also keine Rolle, mit wie vielen Nutzern Sie unser TMS verwenden und was Sie darin tun. Es kann schlichtweg nicht überlastet werden oder langsamer werden. Wir können nämlich unendlich viele PODs hinzufügen. In der Cloud ist die Kapazität unbegrenzt, und das ist für unsere Kunden völlig kostenlos.

Es gibt übrigens noch weitere Gründe, sich für ein TMS in der Cloud zu entscheiden. Zum Beispiel wegen der starken Sicherheit oder der vielen anderen Vorteile, von denen ich bereits berichtet habe.’

Wie entstehen denn diese Mythen?

‘Das liegt daran, dass viele TMS-Anbieter keine Software in der Cloud anbieten können oder wollen. Wir sind einer der wenigen am Markt. Der Rest denkt sich also Argumente aus, es gerade nicht zu tun. Und darin sind die echten Vertriebsprofis recht überzeugend. Was durchaus beeindruckend ist, denn das Arbeiten in der Cloud ist völlig alltäglich. Alle bekannte Software liegt in der Cloud. Denken Sie an Programme für Zusammenarbeit und E-Mail, an Buchhaltungsanwendungen oder an Online-Banking.

Aber sobald es um ein TMS geht, wird es plötzlich schwierig und beängstigend. Einzig, weil es davon noch wenig gibt. Und das wiederum liegt daran, dass man als Entwickler Spezialwissen benötigt. Das ist ziemlich anspruchsvoll, wenn man sein ganzes Leben lang lokal installierte Software entwickelt. Genau deshalb strotzt das Entwicklungsteam von Filogic nur so vor Cloud-Wissen und -Erfahrung.’

Was ist das Risiko, wenn man kein TMS in der Cloud nutzt?

‘Dann arbeiten Sie eigentlich mit einem TMS, das wir Techniker ‘einen Monolithen’ nennen. Damit meinen wir eine Anwendung, die aus einem Klumpen Softwarecode besteht und dadurch extrem unflexibel ist. Änderungen dauern lange und kosten viel Geld. Oder es fällt zum Beispiel während eines Updates eine Funktion aus, weil alles miteinander verbunden ist. Dann steht ein Teil Ihrer Transportplanung plötzlich still. Das geht natürlich wirklich nicht.

Außerdem hat ein TMS, das nicht in der Cloud läuft, oft Schwierigkeiten, sich mit verschiedenen Systemen zu verbinden. Es dauert zu lange, das zu ermöglichen, oder die Technik lässt es nur schwer oder gar nicht zu. Dadurch sind Unternehmer nicht in der Lage, Echtzeitinformationen zu senden und zu empfangen, was heutzutage oft eine Voraussetzung ist.

Ein weiteres Problem ist, dass man als Unternehmer meist sehr von seinem IT-Anbieter abhängig ist, wenn man nicht in der Cloud arbeitet. Selbst für einfache Anpassungen wie das Entfernen oder Hinzufügen bestimmter Eingabefelder oder das Ändern eines Dokuments oder einer Vorlage braucht man Hilfe.’

Was würden Sie diesen Unternehmern gerne sagen?

‘Dass Sie, wenn Ihr Transport- oder Logistikunternehmen überlebensfähig sein soll, den Übergang in die Cloud unbedingt vollziehen müssen. Sie können nicht in einem Monolithen verharren. Das ist zum Scheitern verurteilt. Irgendwann können Sie damit nichts mehr anfangen, weil er zu langsam oder gar nicht innoviert.

Flexibilität ist gerade in dieser Branche so wichtig, in der die Margen gering sind. Als Unternehmer müssen Sie klug und effizient arbeiten, um zukunftssicher zu sein. Da wollen Sie nicht von weniger flexibler Software ausgebremst werden. Denn es ist natürlich nicht das Ziel, Einschränkungen zu umgehen. Dass Sie zum Beispiel weiterhin Aufgaben manuell erledigen. Stattdessen sollten Sie ein TMS für sich arbeiten lassen. Damit Sie sich auf wichtigere Dinge konzentrieren können!’

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