HB Kundenstory · TGV Logistics
Von Excel zu Effizienz: wie TGV Logistics durch Digitalisierung innoviert
Mit vierzehn Transportern und acht Spezialanhängern tauschte TGV Logistics eine anfällige Excel-Datei gegen eine schrittweise eingeführte OpenTMS-Lösung und denkt nun sogar über eine clevere Zusammenarbeit mit den Nachbarn nach.
Ein Begriff in der Region
Wer in der Region Hardenberg oder Emmen einen riesigen Transporter mit einem bis zu 17,5 Meter langen Anhänger voller Kabeltrommeln oder Glasfaserrohre sieht, hat gute Chancen, dass er zu TGV Logistics gehört. Mit vierzehn Transportern und acht Spezialanhängern ist das Unternehmen in der Region ein Begriff für B2B-Transport. Wir sprachen mit Herman Boerman, Gründer und Inhaber, über sein Unternehmen, seine Pläne zur Modernisierung und seine Gründe für die Wahl unseres OpenTMS.
Wie der Vater, so der Sohn
Herman startete TGV Logistics 2006 mit einem einzigen Fahrzeug. Das erwies sich als Volltreffer, denn das Unternehmen wuchs schnell. In den ersten Jahren konnte es eine Weile unter der Flagge eines anderen Transportunternehmens mitlaufen, wodurch Herman Fakturierung und Planung abgenommen wurden. Inzwischen arbeiten rund dreißig Leute für ihn, und sein Sohn ist Mitgesellschafter. Neben Spezialtransporten etwa für Ölleitungen bietet TGV Logistics auch Kurierdienste und Schnelltransport an. Derzeit ist das Unternehmen mit Nachhaltigkeit beschäftigt und träumt von einem vollelektrischen Fuhrpark.
Excel mit Farben
Bevor TGV Logistics zu unserem OpenTMS wechselte, gab es vor allem Excel. Wir sind drei im Büro: Sylvia aus der Verwaltung, mein Sohn und ich, sagt Herman. Aber eigentlich wusste nur Sylvia, was die Farben in der Excel-Datei bedeuteten. Fakturiert oder noch nicht fakturiert? Ohne diese Excel-Datei und Sylvia waren wir aufgeschmissen. Vor ein paar Jahren ging das noch, aber wir merkten immer öfter, dass wir viel zu sehr damit beschäftigt waren, Daten von Hand und doppelt einzugeben, und die Kontrolle über den Prozess verloren. Und das Risiko, dass diese Datei eines Tages abstürzt, wollten wir wirklich nicht mehr eingehen.
Der richtige Moment
Schon 2020 trug sich Herman mit dem Gedanken, auf ein TMS umzusteigen. Es war uns wichtig, wirklich Fortschritte machen und uns mit einem neuen TMS modernisieren zu können, erklärt er. Aber wir hatten damals andere Prioritäten, also rückte es in den Hintergrund. Eigentlich dumm, denn wir wuchsen schnell und brauchten es dringend. Letztes Jahr beschlossen wir, den Schritt doch zu gehen, und zum Glück war FiLogic damals noch für uns da.
In Ruhe, in Phasen eingeführt
Die Einführung des OpenTMS bei TGV Logistics dauert etwas länger als beim durchschnittlichen Nutzer. Wir wollten die Einführung gern in Phasen vornehmen, sagt Herman. Erst dafür sorgen, dass ein Teil vollständig steht und wir uns daran gewöhnt haben, und dann erst der nächste. Dadurch dauert der gesamte Prozess insgesamt zwölf Monate, aber das funktioniert für uns sehr gut. Früher dachten wir, wir müssten mit einem anderen Transportunternehmen zusammenarbeiten, um so viele Funktionen nutzen zu können. Aber genau das ist das Schöne am OpenTMS: Selbst wenn man nur ein Fahrzeug hat, kann man trotzdem alles, was ein großes Unternehmen auch kann. Und es ist obendrein sehr erschwinglich.
Auf den Geschmack gekommen
Unsere Planung steckt bereits vollständig im OpenTMS, und wir sind nun dabei, auch die Fakturierung zu übertragen, erzählt Herman begeistert. Wir wollen es wirklich von Anfang an richtig machen, also nehmen wir uns die Zeit, etwa das Buchhaltungsprogramm anzubinden und die richtigen Daten einzugeben. Faruk von FiLogic kommt regelmäßig vorbei, um zu sehen, wie es läuft, und ich kann FiLogic jederzeit anrufen, wenn etwas ist. Diese kurzen Wege sind so angenehm. Außerdem arbeiten wir hart an einer speziellen Anbindung für die größten Kunden von TGV. Sie müssen ihre Aufträge nicht mehr für die manuelle Eingabe per E-Mail schicken, denn über ein Postfach oder ein Online-Portal werden die Aufträge automatisch ins OpenTMS eingelesen. Das spart eine Menge Arbeit für TGV und für die Kunden.
Einen Schritt weiter, gemeinsam mit den Nachbarn
Neben der Automatisierung der Auftragserfassung arbeitet Herman mit uns an weiteren Innovationen. Mit unseren Nachbarn, ebenfalls einem Transportunternehmen, wollen wir eine Zusammenarbeit zwischen unseren Systemen aufbauen, sagt er. Dadurch erkennt das OpenTMS zum Beispiel, wenn sie zu einer bestimmten Zeit einen Transporter an denselben Ort schicken müssen wie wir. Wir bekommen dann ein Signal und vermeiden, dass wir beide zum selben Ort fahren. So sparen wir beide Zeit und Geld und tun obendrein etwas für die Umwelt. Das finde ich so schön: Mit dem OpenTMS von FiLogic geht man automatisch mit den neuesten Entwicklungen in unserer Branche mit.
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